Tierethik im Unterricht – Eine Erziehung des Bewusstseins

Seit der Mensch sich vor Millionen Jahren aus der Tierwelt herausentwickelt hat, macht er seinen Tiergeschwistern das Leben auf dieser Erde zunehmend zur Hölle. Noch hat er nicht begriffen, dass er nur durch den einen Atem Gottes lebt, der allen Geschöpfen gemeinsam ist, und dass sein Schicksal eng mit dem Schicksal der Tiere und Pflanzen verflochten ist. Alles, was die Menschheit der Natur und den Tieren antut, fällt unweigerlich auf sie selbst zurück. „Ökologisches Gleichgewicht“, nennen wir es heute; „Karma“, sagt der Hindu, und in biblischer Sprache heisst es: “Was der Mensch sät, wird er ernten.“ So einfach und klar ist das göttliche Gesetz, doch die Menschheit will es nicht begreifen.

Der Kampf gegen die gewerbsmässige Ausbeutung der Tiere scheint aussichtslos. Noch nie gab es so viele Tierschutzorganisationen wie heute, und noch nie gab es so viele leidende „Nutztiere“.  Die Grundübel für die lebensverachtende Vergewaltigung, Misshandlung und den milliardenfachen Mord an Tieren sind Profitgier, Verblendung und blanker Egoismus. So lange Tiere als minderwertig klassifiziert werden, zur Nebensache degradiert und als Nutzsache produziert werden, kann von wirksamem Tierschutz nicht die Rede sein.

Je mehr Menschen es auf der Welt gibt, umso mehr Nutztiere werden bedenkenlos künstlich ins Leben gerufen und in Tierfabriken unter KZ-artigen Bedingungen ausgebeutet und letztlich am Fliessband ermordet. Da diese Scheusslichkeiten im Verborgenen, hinter Mauern und verschlossenen Schlachthäusern stattfinden, über die die Medien nie berichten, hat der Fleischesser meist keine Ahnung vom Leidensweg der Bratwurst auf seinem Teller. Es ist die Anonymität der Tieropfer, die die Gesellschaft taub macht für ihre Schreie.

Mahatma Gandhi sagte: "Ich glaube, dass spiritueller Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten. Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."
Noch zu keiner Zeit waren wir weiter von Gandhis Vision entfernt als heute. Selbst in seinem geliebten Indien, das er gewaltlos in die Unabhängigkeit geführt hat, zerfällt die Jahrtausende alte Tradition des „ahimsa“, der Gewaltlosigkeit.

Tierrechte und Menschenrechte sind unteilbarTierrechte und Menschenrechte sind nicht teilbar, d.h. die Würde des Menschen und die Würde des Tieres lassen sich nicht trennen. Tierethik ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtethik und gehört folglich zur Grunderziehung jedes Menschenkindes. So lange die Unversehrtheit des Tieres im menschlichen Bewusstsein und im Gesetz nicht verankert ist, bleibt das Tier ein Gegenstand der Verfolgung und Ausbeutung. Wahre Ethik beinhaltet nicht nur Gewaltlosigkeit allen Mitgeschöpfen gegenüber, sondern auch Barmherzigkeit und gelebte Spiritualität. Ohne Spiritualität fehlt das tragende Fundament, fehlt die Hoffnung auf Erlösung – auch und gerade für die verknechtete Kreatur. Mit gelebter Spiritualität ist aber weder Theologie noch Kirchgang gemeint, sondern das Wissen um den einen Atem, der alle Wesen belebt, den einen Geist, der alle Körper beseelt; auch die pelzigen, auch die beschuppten, auch die gefiederten. Die Schrift sagt: „Alles, was ihr dem Geringsten meiner Brüder antut, das tut ihr mir an.“ Also ist Gott in allen seinen Geschöpfen.

Erziehung des Bewusstseins
Wer einmal diese Worte in sein Herz aufgenommen hat, der kann kein Tier mehr quälen, möchte man glauben, und wenn er konsequent ist, auch kein Fleisch mehr essen. Es muss zu einem radikalen Bewusstseinswandel in der heranwachsenden Generation kommen. Solange das Übel nicht mit der Wurzel ausgerottet wird – nämlich im menschlichen Bewusstsein – wird das Verbrechen am Tier kein Ende nehmen. Wir sollten auch den Mut zu ungewöhnlichen Erziehungsmethoden haben, wie jene Vegetarische Gesellschaft, die einen leidenschaftlichen Fleischesser einlud. Es gab nur vegetarische Gerichte, dem Fleischesser aber servierten sie ein lebendes Kaninchen und ein scharfes Messer. Von da an ass der Mann keine Tiere mehr. Wenn jeder Fleischesser sein Opfer selber töten und präparieren müsste, gäbe es bald nur noch Vegetarier auf dieser Welt – und die Tiere könnten endlich aufatmen.

Die Kinder sind unsere Hoffnungsträger. Auf sie müssen wir unser Augenmerk richten, denn ihnen gehört die Zukunft. Sie sollen am eigenen Leib erfahren dürfen, dass sie zur Erhaltung ihrer Gesundheit und zu ihrem Lebensglück weder den Genuss von Fleisch noch andere tierische Qualprodukte irgendwelcher Art benötigen, auch keine Medikamente aus Tierversuchen. In aller Klarheit muss ihnen gezeigt werden, dass gigantische Interessengruppen wie die Pharma-Multis und die Fleisch-Mafia die Menschheit skrupellos an der Nase herumführen und ausbeuten. Zuerst wird die Bevölkerung durch übermässigen Fleischkonsum (Billigfleisch) krank gemacht, danach wird sie von der Pharmaindustrie wieder „gesund“ gemacht (die Krankenkassen wissen davon ein Lied zu singen!). Ein schwer durchschaubarer Teufelskreis! Zukünftige Generationen werden hoffentlich eines Tages unrühmliche Forscher bestrafen, die Tiere gentechnisch verändern und als Ersatzteillager für ausgediente menschliche Organe missbrauchen, während wir Heutigen es zulassen, dass solch monströse Verbrechen mit dem Nobelpreis geehrt werden.

Ohne Fleischkonsum, der für viele Krankheiten verantwortlich gemacht wird, hätte der Welthunger schon längst behoben werden können, denn die riesigen Rinderherden der Wohlstandsstaaten verzehren das Getreide der Armen. Ausserdem ist längst bekannt, dass die Massentierhaltung den Treibhauseffekt auf der Welt immer dramatischer vorantreibt. Den Kindern muss vorgelebt werden, dass das Tier sich selbst gehört, und nicht den menschlichen Gelüsten und Begierden. Nur so werden zukünftige Generationen im Laufe ihrer Evolution die unheilvolle Gier nach blutiger Nahrung und Lustmord als barbarisches Überbleibsel aus ihrer vorzivilisierten Sammler- und Jägerzeit erkennen und beschämt ablegen.
Im Zeitalter des Terrorismus, des täglichen Massentiermordes und der zunehmenden Gewaltbereitschaft – auch und gerade an Schulen – sollte die Erziehung zu Ehrfurcht vor dem Leben erste Priorität haben. Alle anderen Schulfächer sind von sekundärer Bedeutung. Werden unseren Kindern weiterhin Gewalt, Brutalität und Profitgier vorgelebt, so müssen wir uns nicht wundern, wenn sie in ihrem Nachahmungstrieb ihre Lehrer terrorisieren, sie erschiessen und sich auch untereinander umbringen. Denn so wie das Kind seine Vorbilder erfährt, so wird es auch leben und handeln.

Eine neue Form von Tierschutz macht Schule
Statt dem hoffnungslosen Kampf im gängigen Tierschutz, der seit Jahrzehnten Millionen Spendengelder verschlingt und leider nur bescheide Resultate zeitigt, wendet sich DAS TIER + WIR direkt an das noch empfängliche Bewusstsein und noch empfindsame Herz der Kinder, um Alternativen zu den eingefleischten Lebens- und Konsumgewohnheiten zu finden, die für das Tierelend und Massensterben auf unserem Planeten mitverantwortlich sind. Tierethik will die junge Generation ermutigen, gewohnheitsmässige „Selbstverständlichkeiten“, wie den täglichen Fleischkonsum oder die Pelz- und Lederbekleidung kritisch zu hinterfragen und unerschrocken im Familienkreis zu diskutieren. Die Jungen sollen selber entscheiden dürfen, ob sie weiterhin Tiere essen und sich mit Tierhäuten bekleiden wollen oder nicht, und ob Tierfabriken und Schlachthöfe sich mit ihrer geistigen und spirituellen Evolution vereinbaren lassen.

Tierschutz ist Herzenssache
Oberstes Anliegen der Tierethik ist Ehrfurcht vor dem Leben und Mitgefühl allen Geschöpfen gegenüber. Die Lektion beginnt mit einem ethischen Einstieg, der immer auf den gleichen Nenner gebracht werden kann: Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem andern zu. Schnell begreifen die Kinder, dass Tiere leidensfähige Geschöpfe sind wie wir, und dass wir kein Recht haben, sie zu quälen oder auszubeuten. Die Tierschutzlehrkräfte berühren die Herzen der Kinder mit ihrem eigenen Mitgefühl, mit ihrer eigenen Betroffenheit.

Im Informationsteil werden dann – immer dem Alter der Kinder entsprechend – authentische Dia- und Filmaufnahmen über die Haltung von Nutz-, Pelz- und Zirkustieren sowie über Tiertransporte, usw. gezeigt. Dieses Material wurde von Fachleuten geprüft und als pädagogisch wertvoll eingestuft.

Nach den Bildern und den ausführlichen Informationen sind Lehrer und Kinder in ihrer Trauer vereint. Die Betroffenheit darf sein, denn was uns nicht betroffen macht, das betrifft uns nicht, und was uns nicht betrifft, das lässt uns kalt. Nach einer Weile der Besinnung werden die Kinder ermutigt, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, sei es verbal, zeichnerisch oder mittels anderer Darstellungsweisen. Anschliessend werden gemeinsam oder in Gruppen Lösungen zur Linderung des Tierleidens erarbeitet. Jedes Kind kann auf seine eigene Weise einen wertvollen Beitrag leisten, das macht der Klasse Mut und alle sind begeistert.

Eine Woche nach der ersten Doppellektion besuchen die Tierethiklehrer die Klasse ein zweites Mal. Jetzt geht es um die Verinnerlichung der Tierethik und der Ethik überhaupt. Die Schüler berichten über ihre Erfahrungen, Gedanken, Gefühle und Träume. In diesem wichtigen Lösungsteil wird den Kindern aufgezeigt, wie sie Zugang finden können zu ihrer Innenwelt, zu ihren Gefühlen, Visionen und Träumen, und wie sie positiv Einfluss nehmen können auf das Schicksal der Geschöpfe in dieser Welt. Hierbei handelt es sich um eine Reise ins eigene Herz, wo das Kind noch unversehrt ist. Diese für Schulen ganz neue meditative Innenschau wird in der Regel von der ganzen Klasse samt Lehrer mit Forschungseifer und Begeisterung aufgenommen. Wer nicht mitmachen möchte, wird nicht gezwungen.

Die Aussenwelt als Spiegelbild der Innenwelt
Nach der stillen Einkehr erzählen die Kinder über ihre Reise ins innere Paradies, wo die meisten ihrem Tierkumpel begegnen, so wie man auch seinem Schutzengel begegnen kann. Genau an dieser Stelle, nämlich im Herzen, wird die Mensch-Tier-Beziehung geboren und hier erwachen auch Freundschaft, Mitgefühl und Barmherzigkeit. Die Kinder werden ermutigt, ihre neuen Erkenntnisse und Gefühle zuzulassen und sie mit Eltern, Geschwistern und Freunden zu kommunizieren. Vielleicht wird ihnen zum ersten Mal so richtig bewusst, dass alles, was sie in der Aussenwelt sehen, alles, was der Mensch in die Welt hinein setzt, aus seiner Innenwelt kommt und zuerst als unsichtbarer Gedanke im Bewusstsein existierte. Haben die Kinder einmal begriffen, dass die Welt ein Spiegelbild des menschlichen Bewusstseins ist, so wissen sie auch, dass sie die Welt mit ihren eigenen Gedanken und Visionen verändern können. Sie können Tierversuche, Tierfabriken, Schlachthöfe, Schlachtfelder und Terror aus ihrem Bewusstsein löschen, und stattdessen eine Welt aufbauen, in der Mitgefühl und Ehrfurcht vor dem Leben oberstes Gebot sind. Alles ist möglich, denn Gedanken sind Kräfte, die sich verstofflichen und konkretisieren, wenn genug Menschen sie denken und leben.

Zum Schluss motivieren die Tierschutzlehrerinnen die Klasse, sich auf irgendeine Weise aktiv für den Schutz der Tiere einzusetzen und ihre Konsum- und Essgewohnheiten zu überdenken. Zu diesem Zweck hinterlassen sie vielfältige Anregungen in Form von Merkblättern und Informationsmaterial. Auch Kreativ-Wettbewerbe werden laufend durchgeführt und einmal jährlich prämiert. Dort können die Kinder in einem eigens für sie eingerichteten Forum miteinander Tierschutzgedanken und -projekte austauschen und sich gegenseitig inspirieren.

Wie aus dieser Darlegung hervorgeht, kann das Projekt Tierethik im Unterricht für die Schullehrer sowohl eine Entlastung als auch eine Unterstützung sein. Infolge der Dichte der Lehrpläne, die zu erfüllen sind, fänden die Lehrer und Lehrerinnen kaum Zeit, um sich das nötige Hintergrundwissen und die ganzen Zusammenhänge anzueignen. Ferner kann man kaum erwarten, dass jeder Pädagoge sich ausschliesslich vegetarisch ernährt und ein meditatives Leben führt, was für unsere Tierschutzlehrkräfte unabdingbare Voraussetzungen für ihre Lehrtätigkeit sind. Blosse Theorie wäre aus unserer Sicht verlorene Liebesmüh’, denn wo es um Ethik und den Schutz von Leben geht, muss die Lehrkraft auch vorleben, was sie lehrt, sonst kann kein Funke vom Lehrer auf den Schüler überspringen. Wie überzeugend sind Tierschützer, die nicht davor zurückschrecken, die Leichen ihrer Schützlinge zu verzehren?

Tierethik als Gewaltprävention und Erwachsenenbildung
Aus unserer Sicht ist Tierethik im Unterricht nicht nur eine viel versprechende Massnahme zur Linderung des Tierleidens, sondern auch eine wichtige und wirksame Gewaltpräventionen. Wer früh lernt, seinen Tiergeschwistern mit Respekt und Mitgefühl zu begegnen, dem wird es auch nicht schwer fallen, Rücksicht auf seine Mitmenschen zu nehmen. So kann Tierschutz zu Menschenschutz werden, sofern die Kinder nicht mit Absicht, ja geradezu mit verbaler Gewalt von ihrem angeborenen Tiefblick und ihrer Sensitivität weggezerrt werden.

Ethik im Schulunterricht soll aber auch ein Appell an die Erwachsenen sein, den Kindern und Jugendlichen eine freie Entscheidungsmöglichkeit, eine freie seelische Gestaltung zuzugestehen, nachdem mit ihnen die Grundelemente der Tierethik besprochen worden sind. Das heisst, sie nicht zu zwingen, weiterhin Tiere als Objekte zu sehen, die man einfach benutzen und wegwerfen darf. Das heisst aber auch, ihre ethischen Erkenntnisse aus den Vorgaben nicht zu verbieten und zu verschütten, oder sie zu zwingen, in den alten Mustern weiterzufahren, weil es ja schon immer so war. Auch sollte man ihnen auf keinen Fall Respekt vor alten Bräuchen aufzwingen, die mit Tierquälereien verbunden sind, wie beispielsweise Jagd, Schächten, Stierkampf, oder Tierhetzen, usw. Alle diese Bräuche stammen aus Zeiten, als das menschliche Bewusstsein noch sehr verdunkelt war.

Kinder und Jugendliche sind hellhörig und feinfühlig, sie wissen um Dinge, die bei uns Erwachsenen längst verschüttet sind. Kinder haben noch ein ungetrübtes Mitgefühl und ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, wenn wir es nicht zerstören. Ihre natürliche Bereitschaft, Tiere als gefühlsbetonte und beseelte Mitgeschöpfe und Spielgefährten zu lieben und mit ihnen zu kommunizieren, ist selbst bei Stadtkindern noch vorhanden. Diese wunderbaren Gaben der Natur sollten in den Kindern gehegt und gepflegt werden, statt sie mit Gewalt zu zerstören.

Ausblick
Die Erziehung des Bewusstseins ist ein langwieriges und mühsames Unterfangen, da mit vielen Hindernissen, Rückschlägen und Rückfällen zu rechnen ist. Sofortige Resultate werden selten sichtbar. So dürfte es wohl noch einige Generationen dauern, bis Mensch und Tier wieder in Eintracht miteinander leben wie einst im Paradies. Es dauerte auch mehrere Jahrhunderte, bis die Negersklaverei endgültig abgeschafft war und man den Schwarzen eine Seele zugestand. Selbst heute gibt es im Verborgenen noch zahllose Formen von Sklaverei und Unterdrückung in allen Ländern der Welt.

Andererseits wissen wir seit C.G. Jung (kollektives Unbewusstes) und Rupert Sheldrake (morphische Felder und morphische Resonanz), dass es auf Grund des Kollektiven Gedächtnisses, auf das jedes Individuum zurückgreifen kann und zu dem es auch seinen Beitrag leistet, leichter ist, etwas zu lernen, was andere bereits gelernt haben. In anderen Worten, die nächsten Generationen werden den Tierschutzgedanken viel schneller umsetzen als unsere Kinder. Und den übernächsten wird der Schutz ihrer Tierfreunde bereits ein grosses Anliegen sein. Danach wird es immer schneller gehen und hoffentlich nicht mehr allzu lange dauern, bis die Mensch-Tier-Beziehung für alle Erdbewohner eine bereichernde und beglückende Lebensform geworden ist. Es kann aber auch ganz anders kommen! Wenn wir so weiterfahren wie bis heute, dann ist unser wundervoller Planet bald einmal ein Jammertal statt ein einzigartiges Juwel im All.

Erica Kalika Blöchlinger

Für Kinder und Jugendliche

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