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Wie Erwachsene den Kindern beibringen, das aufzuessen, was sie lieb haben

Bei den allermeisten Menschen ist es so, dass ihnen die Entscheidung darüber, ob sie tote Tiere essen wollen oder nicht, schon früh abgenommen oder besser gesagt weggenommen wird. Meist gegen den Willen des Kindes wird entschieden, dass es Fleisch essen soll. Und das Verwerfliche an der Sache ist die Tatsache, dass dies zu einem sehr frühen Zeitpunkt im Leben des Kindes geschieht, wo es noch keine Ahnung hat, dass es sich bei Fleisch um Tiere handelt, die speziell zu Nahrungszwecken gemästet und getötet werden. Alle Kinder lieben Tiere und es gibt kein Kinderzimmer in unseren Breitengraden, in dem die Plüschtiere nicht allgegenwärtig sind. Kaum ein Kleinkind schläft ohne seinen geliebten Teddy oder sein Schäfchen im Arm ein.

Wie jede unvoreingenommene Mutter beobachten kann, bevorzugen kleine Kinder in der Regel pflanzliche Nahrung und gewöhnen sich oft erst nach erheblichem Druck der Eltern an den Fleischkonsum. Leider glauben auch heute noch breite Bevölkerungsschichten an das Märchen vom gesunden Fleisch, respektive daran, dass der Konsum toter Tiere zur Gesunderhaltung notwendig sei, obwohl die gesundheitlichen Schäden längst bekannt sind.

Kinderreime, Fingerspiele und alte Kinderlieder zeugen davon, wie unsere Kleinen lernen aufzuessen, was sie lieb haben.
Da ist beispielsweise das folgende Spielchen in neu aufgelegten pädagogischen Kinderbüchern (!) zu finden:
"Schweinchen schlachten / Würstchen machen / quiek, quiek, quiek."

Dazu gibt es folgende Anleitung: Die Mutter hält das Kleinkind an Fuss und Arm fest und bringt es mit den Worten Schweinchen schlachten, Würstchen machen zum Lachen, indem sie das Kind bei quiek, quiek, quiek mit dem Finger in den Bauch stupst. Auf diese raffinierte Weise soll der Todesschrei eines abgestochenen Schweinchens in spielerische Verbindung mit dem vergnügten Aufquieken eines angestupsten Dreijährigen gebracht werden!

Nach wie vor zieht eine bizarre und verantwortungslose Pädagogik durch weite Teile der Kinderbuchwelt, deren Botschaft lautet:
Erstens, Tiere sind unsere Freunde.
Zweitens, beim Essen hört die Freundschaft auf.

Wir weisen auf diese zynische Doppelmoral der Erwachsenenwelt hin, weil sie den Kindern die Wirklichkeit der geschundenen, lebenslang eingesperrten und ihrer Würde beraubten Tiere zu Nahrungszwecken verharmlost und vertuscht.
Wir ermutigen jedes Kind, das tief in seinem Innersten eine Abneigung gegen den Fleischkonsum hat, offen zu dieser Abneigung zu stehen. Keine Tiere zu essen ist ein gewaltfreier Protest. Alle grossen Geister dieser Welt sind sich einig:
Tiere sind unsere Freunde und unsere Freunde essen wir nicht!

Erica Kalika Blöchlinger

DAS TIER + WIR, Tel. 071 640 01 75 - E-Mail: office@tierundwir.ch
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