Sarah Heiligtag, Präsidentin

Ethikerin, Heilpädagogin und Landwirtin

Lange hat sie sich mit der Frage nach einem Lebensstil der Gewaltlosigkeit auseinandergesetzt. Mit der Frage wie wir mit unserem Tun und Schaffen, mit unserem Leben und Verhalten möglichst schadlos sein können, über Landesgrenzen, über Speziesgrenzen und auch über Generationengrenzen hinaus. Ihr Weg führte sie über das Studium der schöngeistigen und der praktischen Philosophie hin zum Unterrichten von Ethik junger und älterer Menschen, dem Versuch also, über den Verstand und die Vernunft die Essenz für ein friedvolles und zukunftstaugliches Miteinander zu ergründen. Doch nur wo die HAND mit hinein spielte und das HERZ angesprochen wurde, ergab sich ein echtes VERSTÄNDNIS für ihre Anliegen. So wurde beispielsweise die Tierethik dann erfasst, wenn sie bei den Tieren stattfand. Zudem wurde ihr immer deutlicher, dass alle und alles miteinander verbunden sind, und eine Integration der Tiere in die moralische Gemeinschaft keine Frage des Wollens ist, sondern des Müssens. Keine Gefühlsduselei, sondern notwendige Bedingung für das Wohlergehen von uns allen, ob Tier oder Mensch, ob nah oder fern, ob heute oder morgen. Der kleine Kosmos der auf HOF NARR geschaffen wird, soll ein kleines Beispiel sein, für ein neues Miteinander, das Zukunft baut und nicht zerstört. So entstand das Lebenshof Projekt Hof Narr, dessen Verein sie als Präsidentin leitet. Hier finden gerettete Tiere Zuflucht und Menschen lernen in Kursen und Veranstaltungen, in Begegnungen mit den Tieren und der veganen Landwirtschaft, dass die Veränderung der Welt möglich ist.
Sarah Heiligtag vereint Theorie und Praxis der Ethik und engagiert sich dafür, dass die Menschen durch direktes Erleben sogenannte Normalitäten hinterfragen können.

Am 14. Januar 2017 wurde Sarah Heiligtag vom Stiftungsrat zur neuen Präsidentin und Nachfolgerin von Erica Kalika Blöchlinger gewählt.

Renato Pichler, Stiftungsrat

dipl. Informatik Ing. HTL

1993 gründete er die Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV) - seit 2014 Swissveg, und leitet die Organisation seither als Präsident. Durch seine erfolgreiche Arbeit in der Schweiz und in Kooperation mit Partnerorganisationen, wurde er internatonal für seinen Einsatz für die Verbreitung der vegetarischen Lebensweise bekannt. Daher wurde er 2005 auch zum Präsidenten der Europäischen Vegetarier Union (EVU) gewählt. (www.euroveg.eu).
Nebst der meistbesuchten deutschsprachigen Internetseite (www.swissveg.ch) zum Thema Vegetarismus, hat er auch das Europäische V-Label zur Kennzeichnung vegetarischer/veganer Produkte und Dienstleistung aufgebaut (www.v-label.eu). Darüber hinaus ist er Autor des Buches "Veganize your Life!" sowie Verfasser zahlreicher anderer Publikationen zum Themenkreis Gewaltlosigkeit, Ethik, Selbstverantwortung und gesunde Ernährung. Seit über 22 Jahren arbeitet Renato Pichler hauptberuflich für Swissveg und bewältigt in aller Stille ein gigantisches Arbeitspensum, verliert dabei aber nie seine Ruhe und Gelassenheit.
Die Stiftung ist ihm für sein ehrenamtliches Mitdenken und Mitwirken zu tiefem Dank verpflichtet.

Renato Pichler sorgt dafür, dass immer mehr Menschen immer weniger Fleisch essen!

Peter Beck, Stiftungsrat

Versicherungsangestellter

Peter Beck ist seit vielen Jahren ein äusserst engagierter Tierschützer und arbeitet für diverse Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen. Viele Jahre hat er sich vor allem für die Aufklärung der Bevölkerung über die Zustände in der Nutztierhaltung eingesetzt und hat sich in diesem Zusammenhang auch immer wieder ganz konkret mit Tierschutzverstössen beschäftigt. Er ist sowohl im In- wie auch im Ausland tätig und kennt dadurch die Szene relativ gut.
Als unabhängiger Tierschützer ist er immer bereit, sich einzusetzen, wenn dringend eine fachkundige Person gefragt ist um leidenden oder ausgesetzten Tieren zu helfen. Er verliert nie die Sache - sprich die Tiere - aus den Augen: Wenn andere sich gegenseitig bekämpfen oder vor lauter Emotionen dazu tendieren, unabsichtlich gegen das Wohl der Tiere zu handeln, behält Peter Beck stets Ruhe und vermittelt, beziehungsweise führt die Beteiligten wieder zum Kern ihres Anliegens zurück. Er lässt sich auch von keiner Organisation vereinnahmen. Deshalb arbeitet er auch mit Vereinen zusammen, die untereinander zerstritten sind, so lange diese sich ehrlich für die Tiere einsetzen.
Seit einigen Jahren organisiert er neben den vielen anderen Aktivitäten auch die Informationsstände der Swissveg und kommt dadurch regelmässig mit Leuten auf der Strasse in Kontakt.
Wir sind Peter Beck zu tiefem Dank verpflichtet , dass er der Stiftung seine reiche Erfahrung im praktischen Tierschutz ehrenamtlich zur Verfügung stellt.

Peter Beck sorgt an vorderster Front dafür, dass die Menschen ihre Einstellung zu Tieren ändern und dass weniger Tiere leiden müssen!

Curt Siegfried, Stiftungsrat

Dr. iur., Selbstständiger Rechtsberater und Mediator

In seiner früheren Tätigkeit als angestellter Versicherungs-Jurist im In- und Ausland ist Curt Siegfried in mehrfacher Hinsicht mit den Problemen rund um das Tier konfrontiert worden. So hat er u.a. an der Uni Basel über Schäden durch und an Tieren (vor allem Pferden) doziert und Ausbildungen von Landwirten betreffend der Gefahren auf dem Bauernhof durchgeführt. Dabei hat er immer wieder mit Erstaunen feststellen müssen, dass die wenigsten Zuhörer über die natürliche Altersgrenzen ihrer Nutztiere Bescheid wissen, weil letztere diese Limiten durch die Schlachtung in der Tat gar nie erreichen.

Als Artikel-Schreiber in Zeitungen und Zeitschriften setzt er sich zudem regelmässig für die Anliegen des Tierschutzes in der Schweiz und den benachbarten Ländern ein.

Einen nachhaltigen Eindruck hat Curt Siegfried ein Besuch vor 20 Jahren zusammen mit seiner Ehefrau auf dem „Friedensland“ bei Würzburg/D hinterlassen. Dort wurde für ausgesetzte oder angeschossene Tiere ein Lebensraum geschaffen, in dem sie ein Leben führen können, das freier Gottesgeschöpfe würdig ist. Sie sollen sich ihrer Art gemäß frei und in Frieden bewegen können, ohne Angst verfolgt und gequält zu werden; in wachsender positiver Verbindung zu Menschen, die ihnen mit Hilfe und Fürsorge entgegen kommen, ihnen Achtung, Wertschätzung und Freundschaft in Gefühlen, Gedanken und in der selbstlosen Tat entgegen bringen.
Durch seine Umstellung vor ca. 15 Jahren auf vegetarische Ernährung ist Curt Siegfried immer öfter – vor allem bei Geschäftsessen – von Dritten auf seine Motive angesprochen worden, was teilweise zu hitzigen Diskussionen nach dem Motto „einer gegen alle“ geführt hat. Er hat dabei lernen müssen, dass strikte, apologetische Missionierung nicht das richtige Mittel ist, um den Menschen den Schutz und die Bedürfnisse der Tiere näher zu bringen, sondern dass es dazu einer sanften, ausgewogenen und evolutiven Aufklärung in kleinen Schritten bedarf.

Seine Zusatzausbildung zum Mediator hat Curt Siegfried erlaubt, heute bei Konflikten vermehrt die empathische Seite der Parteien heraus zu kristallisieren, was auch im Tierschutz ein probates Mittel für einen stetigen Fortschritt ist.

Martina Blattner

Grafikerin, Tierpflegerin & Begleiterin im Kreativbereich einer sozialen Institution für Menschen mit einer Hirnverletzung

Martina Blattner spürt seit Kindheit eine tiefe Verbundenheit zu Tieren und der Natur, kein Tier ist zu klein, um nicht beachtet, geschätzt oder gerettet zu werden.
Die vegetarische Lebensweise ihrer Eltern war eine Selbstverständlichkeit und dass daraus beim wachsenden Verständnis der Zusammenhänge eine vegane Lebensweise wurde, war die logische Folge. Gradlinig verfolgt sie die Vision, dass eine friedliche, achtsame Welt möglich ist, in der Mensch und Tier ohne Leid zusammen leben.

So entstand 2009 der Lebenshof „Hof Ring 105" mit vielen geretteten Tieren im Solothurnischen Kleinlützel, welchen sie zusammen mit ihrer Mutter führt. Mit grossem Engagement und mit viel Fachwissen und Einfühlungsvermögen betreut Martina Blattner täglich rund 100 Tiere. Im Rahmen verschiedener Aktivitäten wie z.B. den Kommunikationskursen mit Pferden, Eltern-Kind-Tagen, den Helfertagen und Besuchen von Schulklassen und anderen Gruppen werden Themen wie Tierrechte oder ganzheitlich gesehen ein friedliches, zukunftsfähiges Zusammenleben aller Spezies ganz nah am Tier und somit gleich in der Praxis thematisiert.

DAS TIER + WIR, Tel. 071 640 01 75 - E-Mail: office@tierundwir.ch
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