Unsere Tierethik-Lehrpersonen
Kinder sind mitfühlend, unvoreingenommen und offen. Wir wollen ihnen Möglichkeiten zeigen, wie sie ihr aufrichtiges Mitgefühl leben können. Kinder sind unsere Zukunft und wir wünschen uns eine mitfühlende Welt.
Maya Conoci
Maya Conoci ist ausgebildete Tierethiklehrerin, sowie Tellington TTouch Lehrerin 3 für Hunde und Kleintiere.
Seit 2012 ist sie auch Erwachsenenbildnerin SVEB1. Sie betreute seit November 2004 mit grossem Engagement die Schulen in der Ostschweiz, seit 2006 das Sekretariat und leitete von 2014 - 2022 die Geschäftsführung der Stiftung. Frau Conoci ist eine leidenschaftliche und sehr liebenswürdige Tierfreundin, die mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen ihre grosse Erfahrung im Umgang mit Tieren an Kinder weitergeben kann.
Seit Juni 2022 ist Maya Conoci pensioniert. Sie steht der Stiftung weiterhin für Supervisionen und als Springerin zur Verfügung.
Ihre geliebte Hündin Sina gehörte zu jedem Schulbesuch von Frau Conoci dazu. Sina hat im Mai 2023 ihre letzte Reise über die Regenbogenbrücke angetreten.
Seit Mitte September 2023 wird Maya Conoci von Mahela begleitet, die allen kleinen und grossen Menschen freundlich und vertrauensvoll begegnet.
Ryan Metzer
Ryan Metzer ist von Beruf Englischlehrer und hat im 2014 die Ausbildung zum Erwachsenenbildner SVEB 1 erfolgreich abgeschlossen. Nebenbei gibt er auch Gitarren- sowie Tennisunterricht. Ursprünglich kommt er aus Südafrika und fühlt sich seiner Heimat immer noch sehr verbunden.
Seit einigen Jahren engagiert er sich gegen die Wilderei von Elefanten und Nashörnern. In seiner Freizeit befasst er sich ausserdem leidenschaftlich mit der Vogelbeobachtung. Als Tierethiklehrer möchte er nicht nur über gefährdete Tierarten informieren, sondern auch auf die globalen Auswirkungen der Massentierhaltung aufmerksam machen und mit den Kindern Lösungen erarbeiten. Er ist überzeugt, dass ein ethischer Umgang mit Tieren eine bessere Welt für uns alle bewirkt.
Mela Winter
Mela Winter ist ausgebildete Heilpädagogin und bringt langjährige Erfahrungen als Mitweltschutz (Tier- und Umweltschutz)-Pädagogin mit. Sich für Tiere einzusetzen war ihr schon von Kindsbeinen an ein grosses Anliegen. Seit 2008 in der Schweiz, unterrichtet sie gezielt Themen aus dem Tier- und Umweltschutz und macht mit Schülern Projekte und Mahnwachen zum Wohle der Mitwelt. Die Erziehung der Kinder und Jugendlichen zu reflektiertem und bewusstem Denken und Handeln erachtet sie als sehr wichtig und nachhaltig. Nur wer ermutigt wird und Wissen erhält, kann sich positiv einbringen und Verantwortung übernehmen. 2007 gründete sie den Verein Balistreetdog, um Tieren auf Bali zu helfen (www.tierschutz-bali.com). 2012 wurden ihr Hund Bruni und sie zu einem Schulbegleithundeteam ausgebildet; Bruni kann sie nach Absprache zu den Tierethiklektionen begleiten. 2020 absolvierte Frau Winter die Ausbildung als Tierethiklehrerin in der Schweiz.
Reto Kestenholz
Reto Kestenholz ist patentierter Primarlehrer und hat in seinem Leben viel Erfahrung sammeln dürfen bei Abenteuern und Arbeiten in den Bergen. Als ehemaliger Profi-Snowboarder hat er schon früh aus praktischen Gründen bei der Verpflegung – oft unterwegs – tierliche Produkte von der Einkaufsliste gestrichen. Sein bescheidener Lebensstil bei nicht per se umweltfreundlichen Hobbys hat viele Fun-Sportler*innen inspiriert, möglichst ökologisch und sozial vertretbare Wege zu suchen, damit Spass bei der Bewegung nicht Leid für andere Lebewesen bedeuten muss. So versucht er auch als Freestyle-Coach bei Projekten wie Gorilla.ch die vielseitigen Vorteile von tierfreundlicher Ernährung einem breiten Publikum schmackhaft zu machen und setzt sich mit MadameFrigo.ch gegen Foodwaste ein. In Thun wohnhaft würde er gern im Berner Oberland mehr tierethische Themen in Schulzimmer bringen, scheut aber auch kaum Reisen im Unterland, um mit Kindern und Jugendlichen sich austauschen zu dürfen.
Nadia Gysel
Nadia Gysel ist Logopädin.
Tiere begleiten sie bereits seit ihrer Kindheit, als sie umgeben von Hühnern, Katzen, Hunden, Pferden und Kaninchen aufgewachsen ist. Seither spürt sie eine grosse Verbundenheit und Tiere sind aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken.
Seit einigen Jahren lebt Nadia vegan, engagiert sich im Tierschutz und hilft gelegentlich bei der Tierpflege auf dem Lebenshof im Ring. Die Beziehung zu Tieren zu reflektieren und dementsprechend das Handeln anzupassen, ist ihr ein grosses Anliegen. Bereits als Kind setzte sie sich mit dem unterschiedlichen Umgang mit Haus- und sogenannten Nutztieren auseinander und suchte Lösungen. Wie Nadia damals selbst erlebte, sieht sie heute, dass Kinder Tiere lieben und sie schützen möchten. Sie ist der Auffassung, dass es wichtig ist, Kinder zu informieren, Fragen zu beantworten, ihnen eine Wahl zu lassen und mit ihnen gemeinsam Lösungen zu suchen. Im Tierethikunterricht möchte sie daher Informationen weitergeben, Zusammenhänge zwischen Tierethik und Umwelt aufzeigen und vor allem, mit den Kindern mögliche Lösungen erarbeiten.
Mira Pfeffel
Mira Pfeffel ist ausgebildete Primarlehrerin und seit vielen Jahren als Klassenlehrerin tätig. Gerechtigkeit und Gleichberechtigung sind für sie schon seit Kind wichtige Themen die sie begleiten und für die sie sich einsetzt. Tiere liegen Mira Pfeffel sehr am Herzen und somit auch ihr Wohlergehen. Sie hat schon immer eine tiefe Verbindung zu ihnen gespürt. Durch die Auseinandersetzung mit Recht und Gerechtigkeit wurde ihr immer mehr bewusst, welcher paradoxen, gesellschaftlichen Struktur wir unterliegen. Sie setzte sich zunehmend für das Recht der Tiere und für deren Wohl ein. Frau Pfeffel ist überzeugt davon, dass wir Lebewesen erst kennen lernen müssen, um sie verstehen und schätzen zu können. Darum ist es für sie sehr wichtig, Kindern und Jugendlichen die Welt der Tiere und somit ihr Wesen und ihre Gefühle näher zu bringen. Als Tierethiklehrerin sieht sie einen Weg, den Tierrechtsgedanken zu vermitteln und eine Vision einer Welt zu eröffnen, die frei ist von Ausbeutung und Leid. Frau Pfeffel möchte Kindern und Jugendlichen die Chance geben, einen realen Bezug zu ihren alltäglichen Lebensmitteln und anderen tierischen Produkten zu finden. Sie ist überzeugt, dass durch unsere Sozialisierung Produkte vom Lebewesen entkoppelt werden und es ist ihr ein Anliegen die Kinder für die Mitgestaltung einer friedlicheren Zukunft zu sensibilisieren und zu motivieren.
Sonya Gnehm
Sonya Gnehm ist diplomierte Pflegefachfrau und seit einigen Jahren als Ressortleiterin in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Kleinbetrieb im Appenzellerland, lebt sie seit 2001 in der Stadt St. Gallen. Als Mutter von drei - teilweise bereits erwachsenen - Kindern ist es ihr ein besonderes Anliegen, die Welt für gegenwärtige und kommende Generationen zu schützen und alle Lebewesen als wertvoll und gleichwertig anzusehen. Sonya engagiert sich seit vielen Jahren im Tierschutz. Im Unterricht begleitet sie ihre Jack-Russel-Terrier-Hündin Ayasha, um in Kindern und Jugendlichen die Freude an der Umwelt zu erwecken und sie dabei zu unterstützen, eigene Lösungen zu finden.